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Das Leitbild

Im Jahre 1984 hat sich  eine Gruppe von erfahrenen Psychotherapeuten und Psychoanalytikern zusammengeschlossen, um eine zeitgemäße Therapieausbildung zu vertreten und anzubieten. Sie nannte sich zunächst Ärztlicher Weiterbildungskreis und ab 2004 Ärztlich Psychologischer Weiterbildungskreis für Psychotherapie und Psychoanalyse.
In unserem staatlich anerkannten Institut haben Aus- und Weiterbildungsteilnehmer von Anfang an das aktive und passive Wahlrecht. Somit können sie im Vorstand und in den Kommissionen gleichberechtigt mitgestalten. Damit ist eine transparente und demokratische Struktur gewährleistet.

Die von uns angebotenen Lehrinhalte vermitteln die Grundlagen für tiefenpsychologisches und psychoanalytisches Arbeiten.

Die Psychoanalyse hat im Laufe der Jahre vier Grundformen hervorgebracht:
Die Triebtheorie (Libido versus Destrudo),
die ICH - Psychologie (Adaption versus Maladaption),
die Objektbeziehungstheorie (Ich und der/die Andere) sowie
die Selbstpsychologie (Kohäsion versus Fragmentierung).
Unsere Dozenten und Lehrbeauftragten beziehen sich auf diese Inhalte und deren Weiterentwicklung.

Eingeschlossen in die Darstellung dieser Konzepte ist der Zugang zu einer analytischen Psychosomatik. Namhafte Psychoanalytiker haben auf den Körper als Austragungsort psychischer Konflikte aufmerksam gemacht. Wir halten diesen Ansatz auch weiterhin für hochaktuell.

Wir fühlen uns besonders dem therapeutischen Handeln, das heißt der Erfahrung mit den Besonderheiten des Individuums verpflichtet. Hier muss die Anwendung der verschiedenen psychoanalytischen Theorien immer wieder reflektiert werden.

Wir meinen, dass institutionelle psychoanalytische Ausbildung immer nur eine Grundausbildung sein kann, die zu einer lebenslangen Auseinandersetzung mit der analytischen Identität anregt.